Aktueller Pfarrbrief

Ökumenisches Glockenläuten

Gerade in dieser schwierigen Zeit suchen die Menschen vermehrt nach Möglichkeiten, in Verbindung zu sein und zu bleiben, auch wenn die physische Begegnung nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen erfolgen kann. Die älteste Form einer „nicht-physischen“ Kommunikation dürften wohl die Glocken sein. Lange bevor man Briefe schreiben, Emails verschicken oder Videokonferenzen einberufen konnte, haben Glocken Hoffnungen und Freude, Trauer und Ängste der Menschen verkündet.

Deswegen schließt sich die Pfarreiengemeinschaft Rottenburg/Inkofen/Oberhatzkofen einer Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland an, bei der an jedem Abend um 19.30 Uhr die Glocken geläutet werden. Auch der Regensburger Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer legt diese Initiative den Pfarreien sehr ans Herz.

Die Gläubigen sind auf diese Weise eingeladen, einen Moment innezuhalten und sich im Gebet mit den Kranken und den Helfern der aktuellen Krise zu verbinden. Die Gläubigen können beispielsweise ein „Vater unser“, ein „Gegrüßet seist du Maria“ beten oder ein anderes passendes Gebet sprechen. Möglich ist auch, einfach einen Moment in Stille zu verharren und an die Menschen zu denken, die einem lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern, Altenheimen oder Arztpraxen arbeiten. Alle sind eingeladen, in dieser Zeit des Glockenläutens und des gemeinsamen Gebets eine Kerze ins Fenster zu stellen.

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