Aktueller Pfarrbrief
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Pfarrkirche St. Georg Rottenburg

Rottenburg Kirche
St. Georg Rottenburg

Die Pfarrei Rottenburg ist aus einem Urkloster der Diözese, dem 5 km nordöstlich gelegenen Münster hervorgegangen. Münster fiel den Ungarnstürmen und der Säkularisation Herzog Arnulfs des Bösen zum Opfer. An Stelle des Klosters entstand wohl im 11. Jahr­hundert durch die Herren von Roning die Pfarrei.

Unter Pfarrer Josef Söllner (1853-1887) wurde die heutige Pfarrkirche erbaut. Die Bauaus­führung überwachte Karl Stapfer, Zimmerermeister von Rottenburg. Im Juni 1868 fand die Grundsteinlegung statt. Im November 1869 war der Kirchenbau weitgehend abgeschlossen.
Am 5. Mai 1873 wurde die Kirche von Bischof Ignatius von Senestrey konsekriert.

Die St. Georgskirche ist ein neugotischer dreischiffiger und sechsjochiger Staffelhallenbau. An der Westseite gelangt man durch das neugotische Hauptportal mit der alten zweiflügeli­gen Tür (ca. 1870) und die beiden Seiteneingänge in das Kircheninnere. Die Kirche ist mit 10 lebensgroßen Apostelfiguren (um 1530-40) ausgestattet. Die fehlenden Figuren von Petrus und Paulus wurden durch neugotische Statuen dieser Heiligen ersetzt. Die reliefartigen Kreuzwegstationen stammen aus dem Jahr 1872, die neuen Kirchenstühle aus dem Jahr 1975. 1985 wurde eine Innenrenovierung durchgeführt, 1989/90 eine Außenrenovierung. 1998 wurde das 125-jährige Kirchenjubiläum gefeiert. Im Jahr 2010 erfolgte eine komplette Dachsanierung.

Filialkirche St. Ulrich Gisseltshausen

Kirche Gisseltshausen
St. Ulrich Gisseltshausen

Gisseltshausen war eine ehemalige Hofmark mit Schloß. Ein Edelgeschlecht läßt sich vom 12. bis 14. Jahrhundert nachweisen. Die heutige Kirche ist eine spätgotische Anlage der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das flachgezogene Langhaus ist vermutlich älter. 2003-2005 wurde eine umfassende Sanierung des Dachstuhls und des Turms durchgeführt.
Um die Kirche herum befindet sich der kirchliche Friedhof.

Filialkirche St. Peter Münster

Kirche Münster
St. Peter Münster

In Münster befand sich ein Urkloster der Diözese. Die heutige Peterskirche hat ihren Ursprung im 13. Jahrhundert. Der Langhausbau und der Unterbau des Turmes stammen aus der romanisch-gotischen Übergangszeit (späteres 13. Jahrhundert), der Chor und der Oberbau des Turmes sind spätgotisch (um 1500). 1786 wurde die Kirche erweitert.

Die Kirche ist ein einschiffiger Saalraum mit eingezogenem Chor. Die Seitenaltäre sind barock (um 1720). 1981 wurden neue Kirchenstühle geliefert, gleichzeitig wurde die elektrische Heizung eingerichtet. 2005 bis 2007 erfolgte eine umfassende Renovierung des Turmes, des Dachstuhls und des Innenraums.

Um die Kirche herum befindet sich der kirchliche Friedhof.

Filialkirche St. Leonhard Oberotterbach

Kirche Oberotterbach
St. Leonhard Oberotterbach

Urkundlich taucht Oberotterbach erstmals im Jahre 871 auf. Von 1753-1756 wurde die heutige Barockkirche gebaut. Von der mittelalterlichen Kirche steht noch der Turm. Er gehört wohl dem 13., in den Obergeschossen dem 15. Jahrhundert an. Am 17. Mai 1786 wurde die Kirche feierlich konsekriert. In den Jahren 1978-1983 wurde die herrliche Barockkirche umfassend außen und innen renoviert und in ihrer ursprünglichen Fassung von 1756 wiederhergestellt. 2008 wurde eine vollständige Turmsanierung durchgeführt. An die frühere Leonhardi-Wallfahrt erinnert links hinten eine Votivgabe (Kuh auf Sockel) der Pfarrei Hohenthann von 1796.

Expositurkirche Mariä Himmelfahrt Oberroning

Oberroning Kirche
Mariä Himmelfahrt Oberroning

Oberroning (früher Roning) ist der älteste Kirchenort in der Pfarreiengemeinschaft Rottenburg und einer der ältesten Orte im Landkreis Landshut. Bereits im 8. Jahrhundert ist eine Kirche urkundlich erwähnt, in der Reliquien des hl. Mauritius verehrt wurden. Aufgrund der überregionalen Bedeutung der Mauritiusreliquien kann von einem kirchlichen Zentralort ausgegangen werden. Die Kirche war vermutlich bis ins 14. Jahrhundert Pfarrkirche.
Der Grundherr der Gegend, Adalunc, aus dem bajuwarischen Urgeschlecht der Hahilinga, hatte bedeutenden Besitz in Roning und machte dem  Regensburger Kloster St. Emmeram reiche Schenkungen. Das Urkloster Münster, aus dem letztlich die Pfarrei Rottenburg hervorgegangen ist, lag inmitten der Roninger Besitzungen der Adalunc-Helmuni Sippe. Es spricht also vieles dafür, in dieser Sippe die Gründer des Klosters zu sehen, zumal ein Sohn Adaluncs, Heripert, Geistlicher in Roning war und die Mönche des Urklosters von St. Emmeram kamen.
Bei der Kirchengrabung 2006 wurden Reste der frühmittelalterlichen Holzkirche gefunden sowie Relikte von Vorgängerkirchen aus der Romanik und Gotik. Die heutige Kirche ist eine Barockanlage von 1732/33, in die Teile der gotischen Vorgängerkirche einbezogen wurden. Der älteste erhaltene Teil ist der Unterbau des Turms aus dem späten 13. Jahrhundert, auf den ein eingezogener, barocker Oberbau aufgesetzt wurde. 1886/87 wurde die Kirche durch einen 10 m langen neuen Altarraum erweitert, wobei die barocken Formen des Langhauses so geschickt weitergeführt wurden, dass kein Stilbruch erkennbar ist.
Neben dem spätbarocken Hochaltar und den Seitenaltären aus dem Rokoko befinden sich zwei spätgotische Reliefs in der Kirche (Georg und Florian in Rittertracht des frühen 16. Jahrhunderts) sowie zwei spätgotische weibliche Heiligenfiguren (Barbara und Apollonia). Im Turmuntergeschoß (früherer Chor der romanischen Kirche) haben sich künstlerisch und ikonographisch bemerkenswerte Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhalten. Im selben Raum ist ein 1100 Jahre altes Reliquienkästchen aus zusammengelöteten Bleiplatten ausgestellt, das bei den Kirchenbauten immer wieder in die neue Kirche übernommen wurde.

Spitalkirche St. Josef Pattendorf

Spitalkirche Pattendorf
St. Josef Pattendorf

1493 stiftete Hans Ebran von Wildenberg für mindestens je zwölf arme Menschen ein Spital zu Pattendorf, wo schon ein durch Ludwig d. B. und dessen Vater gestiftetes Dominikanerinnenkloster bestanden haben soll. Eine weitere Stiftung von Hans Ebran und seiner Gattin war 1498 das Benefizium in der Spitalkapelle. Nach dem Aussterben der beiden Stifterfamilien kam das Spital 1623 an den Bischof von Regensburg. Im dreißigjährigen Krieg hatte es schwer zu leiden. Seit 1575 fehlen die Nachrichten, anscheinend war das Spitalbenefizium ganz oder teilweise untergegangen. 1728 wurde es vom Bischof neu gestiftet. Nach Aufhebung des Hochstifts Regensburg ging das Spital 1812 an die Regierung über; die Verwaltung blieb beim jeweiligen Benefiziaten. Von der mittelalterlichen Spitalkapelle ist nur noch ein Rest im Innern des Spitalgebäudes vorhanden. Eine 1782 erbaute Kirche an der Ostseite des Spitals wurde 1886 abgebrochen. Im gleichen Jahr baute man nördlich der Anstalt die heutige Spitalkirche St. Josef. Sie ist ein modern gotischer Bau mit ebensolcher Einrichtung.

Pattendorfer Gottestracht
Am 12. August 1945 wurde von Pfarrer und Landrat Wolfgang Prechtl die Pattendorfer Gottestracht eingeführt. Sie geht zurück auf ein Gelöbnis. Wenn Pattendorf von der Kriegsgefahr verschont bliebe, so wollten die Pattendorfer Pfarrangehörigen alljährlich eine Prozession mit vier Altären abhalten. Pattendorf wurde verschont und so wird das Gelöbnis erfüllt und die Gottestracht jedes Jahr im August gefeiert.

Nebenkirche Hl. Kreuz Kreuzthann

Kreuzthann Kirche
Hl. Kreuz Kreuzthann

Schlichte, spätgotische Kirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der Turm stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. 1847 wurde das Kirchenpflaster mit Solnhofer Marmor und 1892 die Altarbilder erneuert. 1896 konnte der neue Kreuzweg eingeweiht werden.

Nebenkirche St. Ursula Niederroning

Niederroning Kirche
St. Ursula Niederroning

Der Bau fällt in die Pestzeit zu Anfang des 16. Jahrhunderts: Der Überlieferung nach ließ die einzige überlebende Tochter des angrenzenden Bauernhofes die Kirche um das Jahr 1517 errichten (Datum der heute noch im Turm befindlichen Glocke).
Bis 1856 hatte die Kirche einen spätgotischen Flügelaltar aus der Erbauungszeit. Weil die Flügelaltäre in der Diözese nicht sehr zahlreich erhalten waren, wurde der Niederroninger Altar als interessantes Exponat ausgewählt und in die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg eingereiht (heute: Diözesanmuseum). Der in der Kirche befindliche Ersatzaltar stammt aus dem Rokoko und datiert, wie die Heiligenfiguren Katharina, Veronika mit dem Schweißtuch, Margaretha, Barbara und Philomena aus der Zeit um 1750. Die Herkunft des Ersatzaltares ist nicht überliefert, er stammt aber sicherlich aus dem reichen Fundus der nach der Säkularisation überflüssig gewordenen Altäre!
Die Figuren stehen teilweise auf Wandpfeilern, die nur bis zur halben Wandhöhe reichen: Vermutlich war zur Erbauungszeit der Einbau einer hölzernen Tonnendecke geplant, auf die dann aus Kostengründen zugunsten einer Flachdecke verzichtet wurde. Die Kirchentür inkl. Beschlägen stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert (deutlich sichtbar auf der Rückseite), die Vorderseite wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgedoppelt.
Von der ursprünglichen, spätgotischen Ausstattung sind neben der hl. Ursula (anstelle eines Altarblattes, ca. 1520) zwei weibliche Heiligenbüsten (ca. 1500) erhalten. Die Figur der hl. Ursula zeigt Ansätze aus dem Formenrepertoire Hans Leinbergers und dürfte, wie die ursprünglichen Altarflügel mit den Reliefs von Ägidius und Katharina dem Landshuter Bildschnitzer Jörg Rot zuzuschreiben sein, einem Zeitgenossen Hans Leinbergers. Bei den Büsten, die aufgrund fehlender Attribute keinen Heiligen zugeordnet werden können, handelt es sich vermutlich um Relikte ehemaliger Reliquienbüsten des Ursprungsaltars.
Die Kirche stand früher auf einer kleinen Erhebung. Bei der Fundamentierung der Straßen wurde das Straßenniveau angehoben und bei der Trockenlegung der Kirche die Erhebung abgetragen. Seither wurden bei Renovierungsarbeiten (1968 – 1970 und 2000 – 2004) immer wieder Skelette gefunden, deren Herkunft nicht überliefert ist.

 

 

 

 

Nebenkirche St. Walburga Pattendorf

Die kleine Kirche wurde in drei Bauperioden erbaut: Das Schiff gehört der Übergangszeit vom romanischen zum gotischen Stil an, wohl der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Chor ist spätgotisch und stammt wohl aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Chor und Schiff wurde in der Rokokozeit, um die Mitte des 18. Jahrhunderts, verändert. Der Turm stammt ebenfalls aus dieser Zeit.

Nebenkirche St. Michael Ramersdorf

Ramersdorf Kirche
St. Michael Ramersdorf

Die Kirche ist wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert, verändert in der Barockzeit. Bereits 1508 ist eine "capella S. Michael Prämersdorf" genannt. Früher gehörte die Kirche zur Pfarrei Oberhatzkofen, sie wurde 1930 nach Rottenburg umgepfarrt.

Nebenkirche St. Nikolaus Schaltdorf

Schaltdorf Kirche
St. Nikolaus Schaltdorf

Bereits 1559 ist eine Kirche "St. Niclaß" zu Schaltdorf nachzuweisen. Die heutige Kirche wurde 1757 erbaut. 1913 versuchte man die Kirche zu entfeuchten, im Jahr 1920 fand dann eine größere Innen- und Außenrenovierung statt. 1973/74 wurden Kirchendach und Turm erneuert. Zwischen 1983 und 2000 wurden Kreuzweg, Hochaltar und Orgel renoviert.

Nebenkirche St. Thomas Thomaszell

Thomaszell Kirche
St. Thomas Thomaszell

In Thomaszell bestand schon im 16. Jahrhundert eine Kirche. Die heutige Kirche ist aus dem 18. Jahrhundert. 1884 wurde der neue Kreuzweg eingeweiht. 1913 wurden Reparaturarbeiten am Turm durchgeführt, 1966 wurde die Kirche außen instandgesetzt. 1982 wurde der Turm außen renoviert.

Nebenkirche St. Jakobus d. Ältere Unterotterbach

Unterotterbach Kirche
St. Jakobus d. Ältere Unterotterbach

Kleine spätgotische Kirche, erbaut im ausgehenden 15. Jahrhundert. Das Langhaus wurde später verändert. 1559 ist schon die "Filial S. Jakob zu Niederötterbach" erwähnt. Der Kreuzweg von Kunstmaler Michael Hafner in Straubing wurde 1907 eingeweiht. Das Altarblatt "St. Jakobus" wurde 1850 von J. Stoiber in Rottenburg gemalt, das Oberbild, das die Kreuzigung Christi darstellt, stammt aus der Barockzeit.

Kapelle St. Sebastian Ried

Ried Kapelle
St. Sebastian Ried

Kapelle in Privatbesitz.